📷 Kép: Wikimedia Commons
Burgruine Reichenau
Burg in Österreich
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Die Burgruine Reichenau thront auf 730 Metern Höhe über dem engen Tal der Großen Gusen, die hier aus dem Zusammenfluss von Rohrbach und Grasbach entsteht. Der Name verweist auf die frühere Lage an einem von Wasser umflossenen Landstück, das im Mittelalter als „reiche Au“ galt. Erbaut um 1315 von Walther von Marschalich, diente sie zunächst als Sitz der Passauer Bischöfe, bevor sie durch wechselnde Besitzer wie die Herren von Walsee und Starhemberg ging. Besucher schätzen die Anlage vor allem wegen ihrer gut erhaltenen Ringmauer aus dem Jahr 1521 und des markanten Bergfrieds, der innen hohl ist. Die gotische Kapelle ist nur noch als Ruine erhalten, doch der Innenhof mit seinem Erker und Stiegenturm aus dem 16. Jahrhundert bietet heute eine Bühne für die Burgfestspiele. Die Ruine ist seit 1966 wieder zugänglich und steht im Eigentum der Familie Starhemberg, die sie einst als Jagdschloss nutzte. Der Aufstieg führt über den Wanderweg 60 direkt vom Ort Reichenau zur Burg. Im Sommer verwandelt sich der Innenhof in ein Freilichttheater, während die umliegenden Mauern und der Graben mit Zugbrücke die mittelalterliche Atmosphäre bewahren. Die Anlage ist zwar nicht vollständig saniert, doch ihre Teile wie der Turm- und Tortrakt zeigen noch immer die Spuren ihrer wechselvollen Geschichte.
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- Art
- Burgruine
- Ort
- Reichenau im Mühlkreis
- Erbaut
- 1315
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