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Burgruine Reichenau
Burg in Österreich
Die Burgruine Reichenau ist eine Höhenburg auf 730 m ü. A. in Oberösterreich, gelegen in der Gemeinde Reichenau im Mühlviertel. Sie wurde um 1315 errichtet und war bis 1630 im Besitz der Starhembergs. 1750 wurde sie in ein Schloss umgebaut, ab 1930 entwickelte sie sich zu einer Ruine. Der Innenhof dient heute als Aufführungsort der Burgfestspiele Reichenau. Die Burg war bis 1575 in Familienhänden, bis der Freistädter Jakob Röttl sie erwarb. 1630 übernahm Heinrich Wilhelm von Starhemberg die Herrschaft, die bis heute in der Familie verblieb. 1750 zählte die Herrschaft 467 Untertanenhäuser. Die Ruine wurde 1955 durch den Heimatverein Urfahr-Umgebung gepachtet und 1966 wieder öffentlich zugänglich gemacht. Sie bleibt bis heute unrenoviert. Die Anlage liegt auf einer Anhöhe südwestlich von Reichenau, umgeben von einer Ringmauer aus dem 15. Jahrhundert. Der Innenhof aus dem 16. Jahrhundert dient als Theaterbühne. Der Bergfried ist innen hohl, und die gotische Kapelle hat nur noch Innenwände. Die Ruine ist über den Wanderweg 60 erreichbar. Die Umgebung umfasst das Tal der Großen Gusen und Weinbauflächen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Reichenau im Mühlkreis
- Erbaut
- 1315
In der Nähe
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- Portal362 m
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