📷 Image: Wikimedia Commons
Mariä Heimsuchung (Gottmannshofen)
Kirchengebäude in Gottmannshofen
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Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Gottmannshofen steht erhöht am südlichen Ortsrand auf einem ummauerten Friedhof. Der barocke Bau aus dem 17. Jahrhundert wurde 1762/63 mit prächtigen Rokoko-Fresken und Stuckarbeiten ausgestattet. Ursprünglich entstand die Pfarrei bereits im 5. Jahrhundert, urkundlich erwähnt wurde sie erstmals 1272. Der heutige Kirchenbau geht auf einen Neubau von 1673/74 unter Pfarrer Andreas Bunk zurück, der das gotische Langhaus erweiterte und den Turm erhöhte. Die Kirche ist seit 1345 Ziel von Wallfahrten, die sich auf ein spätgotisches Gnadenbild aus der Zeit um 1480 konzentrieren. Dieses zeigt Maria mit dem Jesuskind auf einem Thron, umgeben von Engeln. Seit 1947 wird zusätzlich eine Fatima-Madonna verehrt. Die Innenausstattung besticht durch Deckenfresken von Johann Baptist Enderle, die Szenen aus dem Marienleben darstellen, sowie durch Stuckarbeiten von Franz Xaver Feuchtmayer in zarten Grün- und Rosatönen mit Vergoldungen. Im Inneren beeindruckt der quadratische Turm mit Zwillingsfenstern und Zwiebelhaube. Das Langhaus ist mit einer Flachtonne gedeckt, während der Chor eingezogen mit seitlicher Sakristei gestaltet ist. Besonders sehenswert sind die Kanzel mit vier Putten als Symbolen der Erdteile, das spätgotische Holzrelief des Todes Marias und die Kreuzigungsgruppe aus dem frühen 18. Jahrhundert. Ein besonderes Detail ist das Heilig-Geist-Loch in der Decke, durch das früher an Pfingsten eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes hinabgelassen wurde.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Archäologische Stätte, Kirchengebäude
- Ort
- Wertingen
- Adresse
- Am Kirchberg 1
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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