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Mariä Heimsuchung (Gottmannshofen)
Kirchengebäude in Gottmannshofen
Die römisch-katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung steht in Gottmannshofen, einem Stadtteil von Wertingen im Landkreis Dillingen an der Donau. Der barocke Bau aus dem 17. Jahrhundert wurde 1673/74 errichtet und 1762/63 mit Fresken und Stuck im Rokoko-Stil ausgestattet. Die Kirche liegt erhöht am südlichen Rand des Ortes in einem ummauerten Friedhof. Die Wallfahrt zu Mariä Heimsuchung begann im Jahr 1345, als die Kirche dieses Patrozinium erhielt. Seit 1947 wird neben dem Gnadenbild auch eine Fátima-Madonna verehrt. Die Kirche beherbergt ein Gnadenbild aus der Zeit um 1480, das im Zentrum des Hochaltars steht. Die Deckenfresken und Stuckarbeiten stammen von Johann Baptist Enderle und Franz Xaver Feuchtmayer, wobei die Fresken 1763 geschaffen wurden. In der Kirche erwartet die Besucherin ein barockes Hochaltarbild mit dem Gnadenbild der Muttergottes, Seitenaltäre mit religiösen Szenen und eine Kanzel mit Putten, die die vier Erdteile symbolisieren. Die Decke trägt ein Heilig-Geist-Loch, das an Pfingsten mit einer Taube symbolisch belegt wird. Die Ausstattung umfasst auch ein spätgotisches Holzrelief mit der Darstellung des Todes Mariens und eine Orgel aus dem Jahr 1979.
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- Art
- Archäologische Stätte, Kirchengebäude
- Ort
- Wertingen
- Adresse
- Am Kirchberg 1
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
A közelben
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