Courtavon

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Villes et localités

Courtavon

französische Gemeinde im Elsass

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Courtavon liegt an der oberen Largue im südlichen Sundgau, grenzt im Westen an die Schweiz und ist von Ferrette, Altkirch und Mülhausen umgeben. Die Gemeinde umfasst 9,6 Quadratkilometer und ist von flachen Tälern und Wiesen geprägt. Im Dorfkern befindet sich ein See, der im 18. Jahrhundert als Grand Étang des Vignacourt existierte und 1970 neu angelegt wurde. Die umliegenden Gemeinden wie Liebsdorf und Oberlarg tragen zur regionalen Landschaft bei. Der Ort wurde erstmals 1179 als Cortamund erwähnt und war ursprünglich alemannischsprachig. Mit der Einwanderung von Welschschweizern im Dreißigjährigen Krieg setzte sich Französisch durch. Courtavon gehörte zur Grafschaft Pfirt und wurde im 16. Jahrhundert von den Herren von Mörsberg erworben. Im Ersten Weltkrieg lag der Ort nahe der Frontlinie, blieb aber unbeschädigt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort unter deutsche Verwaltung gestellt und 1944 von französischen Truppen befreit. Courtavon ist bekannt für seine neugotische Kirche Sankt Jakob und Sankt Christoph, die 1865 geweiht wurde. Die Friedhofskapelle ist ein Teil der ehemaligen Dorfkirche, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört und 1648 wieder aufgebaut wurde. Das Herrenhaus der Vignacourt und mehrere historische Häuser mit spätgotischen Verzierungen prägen das Stadtbild. Die École-Mairie ist ein walmdachbesetzter Bau aus der Louis-Philippe-Zeit.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Département Haut-Rhin
Seehöhe
663 m
Sources:Courtavon (CC0-1.0)

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