Levoncourt

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Villes et localités

Levoncourt

französische Gemeinde im Elsass

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Levoncourt liegt im südlichen Sundgau, auf einer Fläche von 5,28 Quadratkilometern. Das Dorf befindet sich an der oberen Largue und grenzt im Süden und Westen an die Schweizer Gemeinden La Baroche und Vendlincourt. Die Gemeinde gehört zum Gemeindeverband Sundgau und liegt im französischen Département Haut-Rhin in der Region Grand Est. Nördlich der Jurakette der Montagne befindet sich Levoncourt im lössbedeckten Tertiärhügelland des Sundgau. Die Siedlung Levoncourt entstand an der Stelle, wo die Larg die Jurakette der Montagne durchschnitten hat, also am natürlichen Einlass in das oberste Largtal. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1148 als Lewuncort und 1300 als Lubendorf. Auf einer Karte von Mercator erscheint der Ort 1585 als Lubentorff. Im 15. Jahrhundert wurde der Ort von den Baslern heimgesucht. Auch im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf verwüstet. Nach dem Krieg wurde Luffendorf von Zuwanderern aus dem französischsprachigen Jura besiedelt. Levoncourt ist bekannt für die Kirche Saint-Maurice, deren Kernbestand des Turmes mittelalterlich ist, sowie die Ruine der Burg Mörsberg. Die Gemeinde spricht die Mundart des Elsgaus (der Ajoie), die in der Region französischsprachig ist. Im Zweiten Weltkrieg erlebten die Einwohner ab dem Waffenstillstand im Juni 1940 die deutsche Besatzung. Die Bewegungsfreiheit der Einwohner war eingeschränkt, und der Ort wurde Ende November 1944 von französischen Truppen befreit.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Département Haut-Rhin
Seehöhe
741 m
Sources:Levoncourt (CC0-1.0)

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