📷 Image: Wikimedia Commons
Pfarrkirche Suben
ehemalige Stiftskirche in Suben in Oberösterreich
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Die Pfarrkirche Suben ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk in der oberösterreichischen Gemeinde Suben. Ursprünglich als Klosterkirche des Augustiner-Chorherrenstifts Suben erbaut, diente sie bis 1784 diesem Zweck, bevor sie zur Pfarrkirche umgewidmet wurde. Seit 2023 gehört die Kirche zur Pfarre Schärding in der Diözese Linz. Die heutige Kirche entstand zwischen 1766 und 1770 unter der Leitung des Münchner Baumeisters Simon Frey als Neubau. Dabei wurde ein romanischer Vorgängerbau abgerissen, dessen Spuren sich noch im Turm als Fensterreste und in romanischen Werksteinen im Inneren und im Schärdinger Heimatmuseum finden. Nach der Aufhebung des Stifts durch Kaiser Joseph II. wurde die Kirche 1784 zur Pfarrkirche der neu gegründeten Religionsfondspfarre Suben. Die ehemaligen Klostergebäude wurden später in eine Strafanstalt umgewandelt. Architektonisch besticht die Kirche durch ein einschiffiges Langhaus mit drei Kuppelräumen, wobei der mittlere Raum besonders breit und hoch ausgeführt ist. Die Kreuzarme sind mit Kapellennischen und Emporen gestaltet. Im Chor findet sich ein halbelliptischer Abschluss. Besonders sehenswert sind die Fresken im Gewölbe, darunter die Bekehrung des hl. Augustin von Johann Jakob Zeiller aus dem Jahr 1768. Vor den Kuppelauflagern stehen Holzstatuen der vier Evangelisten, Kirchenväter und Erzengel im Stil des Passauer Künstlers Josef Deutschmann.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kloster, Pfarrkirche
- Ort
- Suben
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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