📷 Image: Wikimedia Commons
Filialkirche St. Kunigund (Bad St. Leonhard)
Kirchengebäude in Bad St. Leonhard
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Die Filialkirche St. Kunigund in Bad St. Leonhard steht am Fuß der Burg Gomarn und ist eine Tochterkirche der dortigen Leonhardikirche. Erstmals 1591 urkundlich erwähnt, geht ihr Kern auf einen gotischen Bau zurück, der zwischen 1740 und 1750 barock umgestaltet wurde. Besonders sehenswert ist der dreigeschossige Turm mit seinem gotischen Sockel, einem Renaissancefenster von 1588 und einer Biedermeierhaube. Im Inneren beeindruckt ein barockes Kreuzgratgewölbe im Langhaus, während der Chor gotische Elemente wie eine Sakramentsnische mit Maßwerktympanon bewahrt. Die Ausstattung umfasst einen Hochaltar von 1864 mit einem Sebastian-Bild, zwei Seitenaltäre von 1692 und ein spätgotisches Kruzifix aus dem frühen 16. Jahrhundert. Vor Ort prägen das vierjochige Langhaus mit seiner Empore und das einjochige Chorjoch mit Fünfachtelschluss den Raum. Die Reliefs an den Chorsäulchen stellen die Sakramente dar, während die Seitenaltäre mit Akanthus, Weinlaub und Figuren wie dem Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde verziert sind. Die Kirche verbindet so gotische Tradition mit barocker Pracht.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Bad St. Leonhard im Lavanttal
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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