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Filialkirche St. Kunigund (Bad St. Leonhard)
Kirchengebäude in Bad St. Leonhard
Die Filialkirche St. Kunigund liegt in Bad St. Leonhard im Lavanttal und steht unterhalb der Burg Gomarn. Sie ist eine Filialkirche der Leonhardikirche und wurde erstmals 1591 urkundlich erwähnt. Der Bau ist ursprünglich gotisch und wurde zwischen 1740 und 1750 barock erneuert. Die Kirche besteht aus einem Langhaus mit Strebepfeilern an der Südseite und einem polygonalen Chor. Der Turm an der Ostfassade kombiniert gotische, Renaissance- und Biedermeier-Elemente. Die Kirche besitzt ein barockes Kreuzgratgewölbe im Langhaus und ein kreuzgratgewölbtes Emporenjoch. Die Orgel stammt vermutlich von Ferdinand Schwarz im 18. Jahrhundert. Im Chor befindet sich eine gotische Sakramentsnische mit Symbolreliefs der Sakramente. Links im Chor sind Reste eines gotischen Fenstergewändes mit Prophetenfigürchen aus dem 15. Jahrhundert eingemauert. Der Hochaltar wurde 1864 von Johann Sies geschaffen, und die Seitenaltäre entstanden 1692. Die Ausstattung umfasst Altarblätter mit Darstellungen der Heiligen, Statuen und Konsolfiguren. Über dem Triumphbogen hängt ein spätgotisches Schnitzkruzifix. Das Steingusstaufbecken und der Ambo sind aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zudem gibt es Ölgemälde aus dem 18. Jahrhundert sowie Konsolstatuetten aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche bietet eine Vielzahl von kunstgeschichtlichen Elementen aus verschiedenen Epochen.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Bad St. Leonhard im Lavanttal
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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