📷 Image: Wikimedia Commons
Cordon-Haus
Haus in Hallein (4871)
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Das Cordon-Haus, auch Adlhart-Haus genannt, ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Hallein, einer Stadt im Salzburger Bezirk Tennengau. Es steht im Stadtteil Burgfried und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erstmals 1425 als „Haus zum Stekhen“ erwähnt, diente es später als Grenzzollwache unter Fürsterzbischof Johann Ernst von Thun und Hohenstein. Das Haus wechselte mehrfach seine Nutzung: Nach dem Kauf durch die Gemeinde 1816 wurde es zeitweise als Spital für Cholera- und Typhuskranke genutzt. Von 1870 bis 1908 beherbergte es die Schnitzereischule Hallein. 1908 übernahm der Südtiroler Künstler Jakob Adlhart d. Ä. das Gebäude und gründete dort eine Werkstätte für christliche Kunst, die internationale Aufträge erhielt. Unter anderem arbeitete er für Thronfolger Franz Ferdinand und leitete der Bildhauer Max Domenig die Werkstätte von 1913 bis 1915. Ein schwerer Brand 1927 zerstörte Teile des Gebäudes und vernichtete wertvolle Kunstgegenstände. Später diente es als Wohngebäude, bevor es heute das Adlhart-Archiv beherbergt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Gebäude
- Ort
- Hallein
- Adresse
- Burgfriedstraße 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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