📷 Image: Wikimedia Commons
Augustinerkloster Hallein
Abgegangenes Bauwerk in Hallein
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Auf dem Georgsberg in Hallein, einer Stadt im Salzburger Land, stand einst das Augustinerkloster, gegründet 1682 von Erzbischof Max Gandolf von Kuenburg. Die Anlage entstand um eine ältere Georgskirche, die bereits im 13. Jahrhundert erwähnt wurde und der Hl. Katharina geweiht war. Die Mönche des Augustinerordens nutzten die bestehende Kirche und bauten sie zu einem barocken Ensemble aus. Die neue Klosterkirche, geweiht 1702, galt als eine der prächtigsten des Tennengaus mit reicher Ausstattung durch Künstler wie Johann Jacob Schemberger und Johann Georg Hitzl. Das Kloster diente der Rekatholisierung im Salzburger Land, wo protestantische Lehren besonders unter Bergleuten verbreitet waren. Es umfasste neben der Kirche ein mehrgeschossiges Gebäude mit Refektorium, Bibliothek, Brauerei und Gärten. Eine markante barocke Freitreppe aus Rotmarmor führte von Westen zur Kirche, während im Norden ein Priorgarten mit Kapelle und Brunnen lag. Die Kirche selbst war durch eine Dreiviertelkuppel und Deckengemälde geprägt, der Hochaltar zeigte den Hl. Georg als Drachentöter. Nach der Säkularisation 1810 diente das Kloster zeitweise als Sitz des Pfleggerichts, bevor es 1943 durch einen Brand schwer beschädigt wurde. Die Reste wurden 1962 für den Bau eines Schulgebäudes abgerissen. Heute erinnert nur noch die barocke Freitreppe an die einstige Pracht des Ensembles.
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- Art
- Kloster, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Hallein
- Adresse
- Schützengasse
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