Augustinerkloster Hallein

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterSalzburgBezirk Salzburg

Augustinerkloster Hallein

Abgegangenes Bauwerk in Hallein

Das Augustinerkloster Hallein stand auf dem Georgsberg in der Stadt Hallein, im Land Salzburg. Es wurde 1682 von Erzbischof Max Gandolf von Kuenburg gegründet und von Augustiner-Eremiten besiedelt. Das Kloster gehörte zur Salzburger-Tiroler Provinz der österreichischen Augustiner. 1810 wurde es aufgelöst, und die Gebäude wurden 1943 durch einen Brand beschädigt. 1962 wurden sie abgetragen, um ein Schulgebäude zu errichten. Das Kloster und die Kirche auf dem Georgsberg waren in Form eines „T“s gebaut. Die Kirche war barock und hatte eine Dreiviertelkuppe sowie eine achtseitige Laterne. Sie war dreijochig mit zwei Seitenkapellen und einem eingezogenen Triumphbogen. Die Stuckdecke zeigte Darstellungen aus dem Leben Christi und der Apostel. Die Kirche war eine der prächtigsten Barockkirchen des Tennengaus. Die Westempore war in das Klostergebäude eingebunden, und die Orgel stand in einer kleinen Orgelempore. Im Zuge der Säkularisation 1810 zog das Pfleggericht Hallein in das Kloster ein. Die Kirche wurde 1850 der Benediktinerabtei Michaelbeuern zugesprochen. 1943 brannte ein Teil des Klosters nieder, doch die Kirche blieb weitgehend unbeschädigt. Die Kunstschätze wurden teilweise nach Michaelbeuern geschickt oder gestohlen. 1962 begann der Abbruch der Ruinen, um ein Schulgebäude zu errichten. Heute steht dort das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Hallein. Die barocke Freitreppe wurde größtenteils abgerissen, nur ein kleiner Teil ist noch vorhanden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Hallein
Adresse
Schützengasse
Quellen:Augustinerkloster Hallein (CC0-1.0)

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