Schloss Gleiritsch
archäologische Stätte in Deutschland
Ce texte n’est pour l’instant disponible qu’en allemand.
Das Schloss Gleiritsch war einst eine kleine, heute abgegangene Anlage in der oberpfälzischen Gemeinde Gleiritsch im Landkreis Schwandorf. Laut einer Beschreibung von 1906 stand es nördlich der Kirche Maria Magdalena. Als Bodendenkmal ist die Stelle mit der Nummer D-3-6439-0098 im Bayernatlas verzeichnet und gilt als archäologischer Fundort eines mittelalterlichen Adelssitzes. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit wechselnden Besitzern verbunden, darunter die Familien Hachenperger, Zenger und Plassenberg. Besonders prägend war die Zeit der Gegenreformation, als der calvinistische Hans Melchior von Plassenberg wegen seines Glaubens zur Emigration gezwungen wurde. Später folgten Konflikte um Glaubensfragen und Besitzrechte, etwa mit dem Nabburger Pfleger Sigmund von Khönigsfeld. Heute erinnert nur noch der historische Kontext an das ehemalige Schloss. Der Ort Gleiritsch selbst blieb als Gemeinde erhalten, während die Anlage im 19. Jahrhundert durch einen Neubau ersetzt wurde. Ein Lehrer namens Benedikt Zehentmeier beschrieb 1845 den Übergang von der Burg zum „herrschaftlichen Schlößlein“, das bis heute von zwei Familien bewohnt wird.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
À proximité
- Leuchtenberg1.4 km
- Irchenrieth1.7 km
- Burgruine Leuchtenberg1.8 km
- Bodendenkmal in Vohenstrauß, #D-3-6339-00312.6 km
- Bodendenkmal in Vohenstrauß, #D-3-6339-00174.1 km
- Bodendenkmal in Weiden, #D-3-6339-00424.9 km
QR-Code