Schloss Gleiritsch
archäologische Stätte in Deutschland
Das abgegangene Schloss Gleiritsch lag in der oberpfälzischen Gemeinde Gleiritsch im Landkreis Schwandorf von Bayern. Es stand nördlich der Kirche Maria Magdalena und wurde als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-3-6439-0098 geführt. Die Anlage gilt als archäologische Befunde und Funde im Bereich des ehemaligen Schlosses, vermutlich ein mittelalterlicher Adelssitz. Das Schloss war bis 1526 adelige Grundherrschaft des Wilhalm Slamerstorffer. Es wechselte mehrfach zwischen verschiedenen Adelsfamilien, darunter die Plassenbergs und die Lammingers. Die Gegenreformation führte zu religiösen Konflikten, wodurch das Gut mehrfach ruiniert wurde. 1688 erwarb Johann Friedrich Freiherr von Kreuth das Gut, wodurch es wieder in adeliger Hand gelangte. Bis 1848 blieb das Gut bei der Familie, die es bis zur Auflösung der gutsherrlichen Gerichtsbarkeit besaß. Die Anlage umfasst Reste des Schlosses und wurde im 19. Jahrhundert als „herrschaftliches Schlößlein“ beschrieben, das von zwei Familien bewohnt wurde. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit der Entwicklung der Region und den religiösen Auseinandersetzungen verbunden. Die Anlage ist Teil des Bayernatlas und wird als archäologische Stätte betrachtet. Die Umgebung umfasst die Gemeinde Gleiritsch und die historischen Befunde der Region.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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