📷 Image: Wikimedia Commons
Minoritenkloster
Kloster der Minoriten im Wiener Bezirksteil Alservorstadt
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Das Minoritenkloster liegt im Wiener Bezirksteil Alservorstadt an der Grenze zwischen Josefstadt und Alsergrund. Es ist mit der Alserkirche verbunden und beherbergt die Zentralbibliothek der österreichischen Minoritenprovinz. Der Orden, auch „Schwarze Franziskaner“ genannt, wurde 1209 gegründet und kam 1224 nach Wien, wo er nahe der Hofburg ein Kloster und eine Kirche errichtete. Besonders sehenswert ist der Kreuzgang mit rund 4300 Votivtafeln und zwei Gedenktafeln für Opfer des Nationalsozialismus. Eine davon erinnert an den Minoriten Peter Blandénier, die andere an 14 Widerstandskämpfer, darunter Bernhard Burgstaller und Roman Karl Scholz. An der Südseite des Kreuzgangs befindet sich zudem eine Gedenkstätte für den im KZ Auschwitz ermordeten Pater Maximilian Kolbe. Im hinteren Teil des Kreuzgangs liegt die Antoniuskapelle mit einem Altarbild aus der Zeit Kaiser Ferdinands II. Das Bild zeigt den Heiligen Antonius ungewöhnlich ohne Jesuskind, sondern mit Lilie und Buch. Die Kapelle wurde 1928 nach Plänen von Hans Prutscher erweitert und später mehrfach umgestaltet, zuletzt 1980.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- religiöse Gemeinschaft, Kloster
- Ort
- Josefstadt
- Adresse
- Alser Straße 17
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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