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Minoritenkloster
Kloster der Minoriten im Wiener Bezirksteil Alservorstadt
Das Minoritenkloster Wien liegt im Bezirksteil Alservorstadt und grenzt an Josefstadt. Es befindet sich an der Bezirksgrenze zwischen Alsergrund und Josefstadt. Das Kloster beherbergt die Zentralbibliothek der österreichischen Minoritenprovinz und ist mit der Alserkirche verbunden. Es war auch Sitz des k.k. Civil-Mädchen-Pensionats in Wien. Das Kloster hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Minoriten, ein Zweig der seraphischen Orden, wurden 1224 nach Wien berufen und bauten die Minoritenkirche sowie ein Kloster nahe der Wiener Hofburg. 1783 wurde das Kloster aufgelöst und abgetragen, wobei die Minoriten 1784 das ehemalige Trinitarierkloster in der Alserstraße übernahmen. Die Pfarre Alsergrund wurde ihnen zugeordnet, und die Pfarre besitzt das größte Matrikenarchiv Europas. Im Kreuzgang des Klosters sind etwa 4300 Votivtafeln sowie zwei Gedenktafeln für NS-Opfer angebracht. Eine erinnert an Peter Blandénier, einen Profeß-Kleriker, und eine weitere an mehrere Opfer des Nationalsozialismus. An der Südseite des Kreuzganges ist eine Gedenkstätte für den Minoritenpater Maximilian Kolbe im KZ Auschwitz eingerichtet. Die Antoniuskapelle, neben der Gedenkstätte, wurde in mehreren Renovierungsphasen umgebaut und neu gestaltet.
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- Art
- religiöse Gemeinschaft, Kloster
- Ort
- Josefstadt
- Adresse
- Alser Straße 17
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
A közelben
- Alserkirche35 m
- Figur, Theodor Billroth71 m
- Miethaus94 m
- Miethaus128 m
- Campus der Universität Wien140 m
- Miethaus, Amtsgebäude, ehem. Gemeindehaus der Alser Vorstadt158 m
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