📷 Image: Wikimedia Commons
Al-Quds Mosque Hamburg
ehemalige Moschee in Hamburg
Die Al-Quds-Moschee Hamburg, auch als Masjid Taiba bekannt, war eine Moschee im Stadtteil St. Georg von Hamburg. Sie wurde 1993 am Steindamm 103 eröffnet und lag in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Moschee wurde nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 international bekannt, da drei der vier Selbstmordpiloten regelmäßig dort auftraten. 2010 wurde sie schließlich geschlossen, nachdem dschihadistische Aktivitäten bekannt wurden. Die Moschee bot verschiedene Räumlichkeiten an, darunter Gebetsräume für Männer und Frauen im ersten Stock sowie ein Erdgeschoss mit Eingangsbereich und Treppe. Im Untergeschoss befanden sich Waschräume und Toiletten für Männer, während im zweiten Stock ein Restaurant, ein Lebensmittelladen, eine Bibliothek, ein Internetcafé und ein Friseur untergebracht waren. Diese Bereiche waren jedoch nur für Mitglieder der Moschee zugänglich. Die Schließung der Moschee erfolgte im August 2010 auf Betreiben der Hamburger Sicherheitsbehörden, da sie als Hauptanziehungspunkt für die dschihadistische Szene galt. Der Trägerverein wurde verboten, und das Vereinsvermögen wurde beschlagnahmt. Die Moschee stand bereits vor der Schließung aufgrund finanzieller Schwierigkeiten und Mietrückständen.
Opening hours and admission prices change with the season and are therefore not part of this text. Current details from the operator
- Art
- Moschee
- Ort
- Hamburg
- Erbaut
- 1993
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