📷 Image: Wikimedia Commons
St. Laurentiuskirche
Kirchengebäude in Kosel
Die Laurentius-Kirche in Kosel ist eine romanische Feldsteinkirche mit Rundturm, die aus dem 12. Jahrhundert stammt. Sie liegt in der Schlei-Region und gehört zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Kosel. Der Name der Kirche ist mit dem Mord an König Erik Plovpenning am 10. August 1250 verbunden. Die Kirche war ursprünglich dem Schleswiger Domkapitel zugehörig, bis dieser Besitz 1465 an den dänischen König überging. Die Kirche wurde mehrfach renoviert, zuletzt 1863 und 1968. Dabei wurden die Wände erhöht, Fenster hinzugefügt und die Gewölbemalerei restauriert. Ein Taufstein aus dem 12. Jahrhundert und eine Taufschale aus dem 16. Jahrhundert sind die ältesten Ausstattungsstücke. Die Renaissancekanzel aus dem 16. Jahrhundert und das Gemälde von 1683, das die ersten Pastoren der Reformation zeigt, sind weitere Highlights. Die Orgel wurde 1972 durch Paschen ersetzt. Die Kirche steht auf einem Kirchdorf, das bis zum Dreißigjährigen Krieg nicht direkt neben der Kirche lag. Der Rundturm ist vermutlich aus dem 12. Jahrhundert, aber sein Ursprung als Kirchturm oder Aussichtsturm ist unklar. Die Gruft unter dem Altarraum wurde 1968 zugemauert. Auf dem Friedhof sind Grabplatten der Gutsherren Eschelsmark und Ornum zu finden. Die Kirchengemeinde umfasst vier Kommunalgemeinden und besitzt weitere Gottesdienststätten.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Kosel
- Adresse
- Lage
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Schleswig-Holstein
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