📷 Image: Wikimedia Commons
Bültsee
See in Kosel, Schleswig-Holstein, Deutschland
Der Bültsee ist ein Toteisloch im Norden von Schleswig-Holstein, südlich von Kosel und zwischen Schleswig und Eckernförde. Er liegt auf dem Schnaaper Sander, einem flachen Aueplateau, und entstand in der letzten Kaltzeit. Der See ist nährstoffarm und beherbergt seltene Pflanzenarten wie Wasserlobelie und Brachsenkraut. Der See gilt als besonders schützenswert und steht seit 1982 unter Naturschutz als NSG Bültsee und Umgebung. Er wird derzeit von Galloway des Vereins Bunde Wischen e.V. beweidet, um die ökologische Struktur zu erhalten. Der See wird durch Grundwasser gespeist und hat weder Zu- noch Abfluss. An der Westseite gibt es eine Badestelle. Der Bültsee ist ein ruhiger, naturbelassener Ort mit flachem Uferbereich, der als Brutgebiet für den Flussregenpfeifer dient. Die Umgebung umfasst den Schnaaper Sander und ist von der B 76 durchschneidet. Der See wurde erstmals 1600 schriftlich erwähnt und hat seinen Namen aus dem altdänischen Wort „bolt“, das eine ründliche Erhöhung beschreibt.
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- Art
- See
- Ort
- Kosel
- Seehöhe
- 9 m
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