Schnauder

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BurgenlandkreisBezirk Burgenlandkreis

Schnauder

Fluss in Deutschland

Die Schnauder ist ein etwa 52 Kilometer langer Fluss, der im Altenburg-Zeitzer Lösshügelland im Burgenlandkreis entspringt. Die beiden Quellarme, die Große und Kleine Schnauder, vereinigen sich nahe der ehemaligen Eisenbahnstrecke Gera-Meuselwitz. Der Fluss durchquert drei Bundesländer und mündet in die Weiße Elster. Westlich von Groitzsch beginnt das Landschaftsschutzgebiet Schnauderaue, das die Ortsteile Oellschütz, Hohendorf, Kleinhermsdorf und Nehmitz umschließt. Der Fluss war bereits 1105 als Snudra bekannt, was auf das althochdeutsche Snudra-aha zurückgeht. 1831 lagen 31 Wassermühlen am Fluss. Der mittlere Abfluss der Schnauder am Wehr Audigast beträgt etwa 0,50 m³/s. Der Flusslauf zwischen Wildenhain und Groitzsch wird aufgrund des Braunkohlenbergbaus in einem acht Kilometer langen Kanal geführt. Die Schnauder fließt durch das Flachland der Leipziger Tieflandsbucht und durchquert verschiedene Regionen. Die Kaynaer Schnauder entspringt bei Beiersdorf und führt im Jahresmittel mehr Wasser als die Lindenberger Schnauder. Die Schnauderaue bietet einen Schutzraum für die umliegenden Ortsteile und ist Teil der natürlichen Umgebung des Flusses.

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Art
Fluss
Ort
Burgenlandkreis

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