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Zisterzienserinnenkloster Fröndenberg
Kloster in Deutschland
Das Stift Fröndenberg wurde im 13. Jahrhundert als Zisterzienserinnenkloster gegründet und liegt in Fröndenberg/Ruhr. Es befindet sich auf einer abfallenden Geländestufe zur Ruhr hin und war ursprünglich von einer Mauer umgeben. Die Stiftskirche, eine gotische Saalkirche mit geradem Ostschluss, steht direkt im Stiftsbereich und war bis ins 16. Jahrhundert Grabstätte der Grafen von der Mark. Das Stift war bis 1812 bestehend und versorgte unverheiratete Töchter des Adels. Es besaß 187 landwirtschaftliche Betriebe und erhielt 1805 die Genehmigung zur Brückebau über die Ruhr. Die Baulichkeiten umfassen zwei Abteigebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert, das Boeselagerhaus und das Stiftshaus, sowie Reste des Kreuzgangs mit Arkaden. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert mit Chor, Vierung und Querarmen begonnen und wurde um 1300 fertiggestellt. Im Stiftsbereich sind die Abteigebäude, das Boeselagerhaus und das Stiftshaus erhalten geblieben. Die Stiftskirche hat einen zentralen Dachreiter und wurde aus Kleinquadern aus Grünsandstein gebaut. Der Kreuzgang mit Rund- und Spitzbogenarkaden sowie die Obergaden sind noch vorhanden. Die Stiftsfläche umfasste bis zu 20 km Umkreis und war bis 1812 ein bedeutendes klosterliches Zentrum.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Fröndenberg/Ruhr
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