Schweden und Finnland

Kosta Boda Art Hotel

Das Kosta Boda Art Hotel ist ein Vier-Sterne-Kunsthotel aus Glas und Stein im Ort Kosta im Glasreich von Småland. Gestaltet wurde es von den Formgebern von Kosta Boda, deren Handschrift das Haus bis in die Ausstattung prägt. Kosta liegt in der Gemeinde Lessebo in der Provinz Kronoberg, mitten in jener waldreichen Region Südschwedens, die ihren Namen den zahlreichen Glashütten verdankt und in der das Hotel unmittelbar an die Hütte anschliesst. Die Glashütte von Kosta ist die Wurzel des Ortes. Die Idee für einen Betrieb in dieser Gegend kam bereits 1736 auf; 1740 erhielt Leutnant Lars Johan Silfversparre die Privilegien für eine Hütte in Dåvedshult im Kirchspiel Ekeberga, gründete sie aber nie und überliess die Rechte den Landeshauptleuten Anders Koskull und Georg Bogislaus Staël von Holstein. 1741 begann der Bau; der Name Kosta setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der beiden Nachnamen zusammen. Die ersten Glasbläser kamen aus Thüringen und liessen zunächst keine schwedischen Kollegen an die Öfen – erst fünfzig Jahre später tauchen schwedische Namen auf. Sand, Quarz und Pottasche stammten aus der Umgebung, Kalk und Kreide kamen aus Schonen, die Soda aus den Mittelmeerländern. Unter Johan Friedrich Wickenberg wuchs der Betrieb zwischen 1761 und 1790; Verkaufskontore entstanden in Stockholm, Göteborg, Kalmar, Karlskrona und Kristianstad, von Stockholm aus ging Glas bis nach Riga und Sankt Petersburg. Bemerkenswert ist auch, dass in Kosta 1751 mit der sogenannten Riterskan Eliza eine der wenigen Glasgraveurinnen ihrer Zeit in Schweden nachweisbar ist.

Opening hours and admission prices change with the season and are therefore not part of this text.

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