📷 Image: Wikimedia Commons
Neues Haus (Hannover)
ehem. Konzertcafé (1894-1970)
Das Neue Haus war ein elegantes Konzertcafé, das 1894 von Paul Rowald errichtet wurde und sich im Bereich der vorderen Eilenriede in Hannovers Mitte befand. Es stand am Emmichplatz, der 2019 offiziell in „Neues Haus“ umbenannt wurde. Das Gebäude wurde 1970 abgerissen, doch seine Eingangsarkaden wurden dort wieder aufgestellt und sind heute denkmalgeschützt. Das Neue Haus war bis in die 1920er Jahre ein beliebtes Ausflugsziel mit Konzerten, Sommertheater und Billard. Es lag stadtnah, war gut erreichbar und bot einen großen Kaffeegarten. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Restaurant und später als Bühnenraum, bis es 1970 für den Neubau der Musikhochschule abgebrochen wurde. Die Arkaden und der Reese-Brunnen bilden heute einen Kontrast zur Hochschulgebäudefassade. Besucher können sich an den erhaltenen Arkaden und dem Reese-Brunnen orientieren, die am Emmichplatz stehen. Der Platz selbst ist ein Treffpunkt mit Ausblicken auf die Eilenriede. Die Umgebung umfasst den Maschpark und die Vorstadt Hannovers, die historische Spuren der Stadt erahnen lassen. Die Eilenriede und der Schiffgraben verbinden das Neue Haus mit der Natur und den historischen Wegen der Stadt.
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- Art
- Café, Ruine
- Ort
- Mitte
- Architekt
- Paul Rowald
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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