📷 Image: Wikimedia Commons
Alexander Church
Kirchengebäude in Zweibrücken
Die Alexanderskirche in Zweibrücken ist eine spätgotische Hallenkirche, die nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht wiederaufgebaut wurde. Sie liegt im Nordosten der Stadt, mit der Schauseite zum Marktplatz. Die Kirche dient der protestantischen Gemeinde und war ursprünglich 1493 errichtet worden. Der Bau stand in Verbindung mit Bauschulen am Mittelrhein und wurde von Philipp Steinmetz geleitet. Sie beherbergt Gemälde und Grabdenkmäler, darunter solche von Wittelsbacher-Familienmitgliedern. Die Kirche wurde 1945 durch einen Bombenangriff zerstört und 1955 nach einem vereinfachten Wiederaufbau eingeweiht. Die Sanierungen fanden 1904–1911 unter Karl Doflein statt, wobei ein neospätgotisches Raumbild geschaffen wurde. Die Ausstattung umfasst ein neobarockes Instrument der Firma Paul Ott sowie sechs Glocken aus der Gießerei Hermann Hamm. Der Turm, ursprünglich barock, wurde nach Kriegszerstörung durch einen einfacheren ersetzt. Die Kirche hat drei Schiffe und Seitenschiffe, die von Emporen geteilt werden. Die Chorfenster stammen von Erhardt Klonk.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Zweibrücken
- Baustil
- Gotische Architektur
- Architekt
- Karl Doflein
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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