📷 Image: Wikimedia Commons
Karlskirche (Zweibrücken)
Kirchengebäude in Zweibrücken
Die evangelische Karlskirche in Zweibrücken ist ein markantes Bauwerk der westpfälzischen Stadt und wurde 1707 als lutherische Kirche geplant. Sie stand ursprünglich als Hofkirche bis 1858 und wurde 1945 fast vollständig zerstört. Nach einem Wiederaufbau zwischen 1964 und 1970 ragt sie mit ihrem 50 Meter hohen Turm und der Schweifhaube wieder als Teil des Stadtbildes hervor. Die Kirche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch einen umfassenden Wiederaufbau wiederhergestellt. Dabei blieben die Fenster im Erdgeschoss und Obergeschoss erhalten, wobei die Decke in der Höhe der ehemaligen Emporen eingezogen wurde. Die Glocken aus dem Jahr 1857, die ursprünglich als Uhrschlagglocken dienten, werden heute noch von Hand geläutet und tragen die Schlagtöne e″ und g″. Im Inneren der Kirche gibt es Räume wie Gemeinderäume im Erdgeschoss und den Kirchenraum im Obergeschoss. Die Eingangshalle beherbergt eine Skulptur des Phönix, der als Symbol für das Wiederauferstehen der Kirche nach der Zerstörung steht. Die Umgebung umfasst die Stadt Zweibrücken sowie die Ruine der Alexanderskirche, die ebenfalls im Krieg zerstört wurde.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Zweibrücken
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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