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Galerie der Stadt Sindelfingen
Museum für zeitgenössische Kunst
Die Galerie Stadt Sindelfingen ist ein Museum für zeitgenössische Kunst im Stadtzentrum von Sindelfingen. Sie wurde 1990 eröffnet und befindet sich in einem klassizistischen Rathaus aus dem Jahr 1845, das von dem Architekten Josef Paul Kleihues in ein Museum umgebaut und mit einem Neubau, dem Oktogon, erweitert wurde. Die Galerie verfügt über eine Ausstellungsfläche von 750 m² und ist mit der Sammlung Lütze bekannt, die über 1.200 Werke aus verschiedenen Kunstbereichen umfasst. Die Galerie betreibt eine Sammlung, die auf der Tätigkeit des Sammlers Diethelm Lütze basiert. Er sammelte ab 1972 Werke süddeutscher Künstler wie Max Ackermann, Georg Baselitz und Otto Dix. Die Sammlung umfasst heute über 3.000 Arbeiten regionaler Künstler und beinhaltet auch den Nachlass der Künstlerin Ilse Beate Jäkel. Die Galerie versteht sich als Ausstellungs- und Produktionsort für junge Künstler und entwickelt ortsbezogene Arbeiten in Gruppen- oder Einzelpräsentationen. Die Galerie bietet Ausstellungsflächen im Altbau und im Oktogon, sowie einen weiteren Raum in der Stadtbibliothek. Der Eingangsbereich dient als Touristeninformation und Kartenverkauf für Veranstaltungen. Die Sammlung umfasst Werke von über 100 Künstlern, darunter bedeutende Vertreter des deutschen Expressionismus und moderner Kunst. Die Galerie ist seit 2016 unter Denkmalschutz.
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- Art
- Museum, Fremdenverkehrsamt
- Ort
- Sindelfingen
- Erbaut
- 1990
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