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Stift Sindelfingen
Kloster in Deutschland
Das Stift Sindelfingen war ein mittelalterliches Chorherrenstift, das auf einer 530 m ü. NN hohen Erhebung oberhalb der Stadt lag. Es wurde von der mittelalterlichen Stadt durch den alten Marktplatz getrennt und war bis zur Reformation 1535 bestehend. Das Stift entstand im 11. Jahrhundert als weltliches Chorherrenstift und wurde 1476 aufgelöst, wobei ein Teil des Vermögens in ein Augustiner-Chorherrenstift in Sindelfingen überging. Das Stift war reich und hatte umfangreiche Güter in der Umgebung. Es war mehrmals heimgesucht, insbesondere von den Grafen von Tübingen-Böblingen. 1477 wurde es aufgelöst, wodurch die Universität Tübingen und das Sankt-Georgs-Stift entstanden. Das verbliebene Stift blieb bis 1535 bestehen und wurde schließlich mit der Reformation aufgelöst. Sein Vermögen wurde von Württemberg verwaltet. Von den erhaltenen Gebäuden sind die Martinskirche, das Chorherrenhaus und die Klosterbibliothek bekannt. Die Gebäude standen im Zentrum des Stifts und umfassten auch die Propstei und die Sakristei. Die Höfe der Lehensbauern wurden ausgegraben, und Funde sind im Stadtmuseum zu sehen. Die Pröpste des Stifts reichen bis ins 15. Jahrhundert und umfassen Namen wie Johannes von Bottwar und Ulrich von Württemberg.
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- Art
- Museum, Kollegiatstift, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Sindelfingen
- Erbaut
- 1050
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