📷 Image: Wikimedia Commons
Burg Lauterburg
Burgruine in Deutschland
Die Schlossruine Lauterburg liegt am Rande von Oberwohlsbach in Rödental, auf dem Spitzberg im Südhang der Hohen Schwenge. Sie wurde um 1700 als Jagd- und Lustschloss errichtet, basierend auf den Ruinen einer um 1150 gegründeten Hangburg. Die Burg war Teil des Coburger Landes und wurde von verschiedenen Adelsfamilien übernommen, darunter die Herren von Schaumberg und später die Herzöge von Meiningen. Die Lauterburg war bis ins 17. Jahrhundert ein bedeutendes Gut mit über 100 Quadratkilometern Jagdgründe. Im Dreißigjährigen Krieg diente sie als Zufluchtsort für lutherische Bauern. Nach dem Krieg wurde sie von Herzog Ernst Ludwig von Meiningen als Jagdschloss umgebaut, doch der Bau blieb unvollendet. 1743 verlor die Familie den Besitz, und die Burg wurde schließlich 1804 an Coburg zurückgegeben. Die Ruine entstand durch Jahrhunderte des Verfalls und des Steinbruchgebrauchs. 1959 wurde sie durch Sprengung abgerissen, doch bis 1999 wurden Teile der Mauern wieder aufgerichtet. Heute ist die Ruine begehbar, und von der Südmauer aus hat man einen weiten Ausblick ins Tal der Itz.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Rödental
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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