📷 Image: Wikimedia Commons
Ehrenhalle der oldenburgischen Artillerie
Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs in Oldenburg (Oldenburg)
Die Ehrenhalle der oldenburgischen Artillerie ist ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und wurde 1921 in Oldenburg an der Ofener Straße 19 eingeweiht. Es steht hinter der Jade Hochschule, ehemals Artilleriekaserne, und wurde aus Klinker und Sandstein gebaut. Die Lage des Denkmals war auf die Nähe zur damaligen Garnison des Ostfriesischen Feldartillerie-Regiments Nr. 62 ausgerichtet. Die Idee entstand im Krieg, und der Bau verzögerte sich durch Streiks im Jahr 1920. Die Einweihungsfeier am 25. September 1921 war groß angelegt. Über 2000 Gäste kamen an, und die Stadt wurde geschmückt. Militäroberpfarrer Rogge hielt die Weiherede, und Kranzniederlegungen erfolgten durch verschiedene Vertreter. Die Ehrenhalle wurde von Architekten Kurt Boschen entworfen und besteht aus einer römischen Pantheon-ähnlichen Ehrenhalle, einem Altarstein und Holztafeln mit den Namen der Gefallenen. Die Inschriften markieren den Kriegszeitraum 1914–1918 und später auch den Zweiten Weltkrieg. Die Ehrenhalle war bis in die 1980er Jahre Teil der Gedenkfeiern für beide Weltkriege. Sie steht heute in der Ofener Straße und wird von der Stadt Oldenburg bewahrt. Die Holztafeln mit den Namen der Gefallenen wurden von lokalen Künstlern angefertigt. Die Erinnerungskultur umfasst das Denkmal gemeinsam mit dem Infanterie- und Dragoner-Denkmal, doch die ursprüngliche Bedeutung für den Ersten Weltkrieg wurde in späteren Gedenkreden oft ignoriert.
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- Art
- Monument
- Ort
- Oldenburg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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