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Chilehaus
Kontorhaus im Hamburger Kontorhausviertel
Das Chilehaus ist ein Kontorhaus im Hamburger Kontorhausviertel, erbaut zwischen 1922 und 1924. Es zählt zu den ersten Hochhäusern Hamburgs mit einer Bruttogeschossfläche von 36.000 m² und bis zu zehn Stockwerken. Die Architektur von Fritz Höger prägte den Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre. 2015 wurde das Ensemble mit dem Chilehaus zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Das Gebäude ist durch seine an einen Schiffsbug erinnernde Ostspitze und die Verwendung von Bockhorn-Klinker sowie die Staffelgeschosse im Obergeschoss charakterisiert. Die Baukosten beliefen sich auf rund 10 Millionen Reichsmark. Das Chilehaus stand bis 1990 in der Familie Sloman, heute ist es im Besitz des Immobilienfonds Union Investment Real Estate GmbH. Im Erdgeschoss befindet sich ein Manufactum Warenhaus und eine Niederlassung des Klavierhauses C. Bechstein. Im Chilehaus erwartet man eine einzigartige Fassade aus dekorativ verarbeiteten Klinkern und eine bemerkenswerte Ausrichtung der Fenster. Die Architektur spiegelt die Ambitionen der Hamburger Wirtschaft nach dem Ersten Weltkrieg wider. Die Fassadenkommission und der Bauherr Henry B. Sloman beeinflussten die Planung stark. Die Ausführung der Bauarbeiten wurde durch die Neigung des Grundstücks und die Notwendigkeit einer besonderen Abdichtung der Keller beeinflusst. Die Fassade beherbergt zudem einen Andenkondor als Symbol für Chile.
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- Art
- Bürogebäude
- Ort
- Hamburg-Mitte
- Adresse
- Pumpen 6–8, 20095 Hamburg
- Erbaut
- 1924
- Baustil
- Backsteinexpressionismus
- Architekt
- Fritz Höger
- Denkmalstatus
- Teil einer UNESCO Welterbestätte
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