Münchsteinach

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MittelfrankenBezirk Mittelfranken

Münchsteinach

Gemeinde in Deutschland

Münchsteinach liegt im Südosten des Naturparks Steigerwald, etwa 40 km nordwestlich von Nürnberg und 50 km südöstlich von Würzburg. Die Gemeinde grenzt an Vestenbergsgreuth, Uehlfeld, Gutenstetten, Diespeck, Baudenbach und Markt Taschendorf. Sie besteht aus acht Gemeindeteilen, darunter die Agel- und Schneidmühle, die nicht amtlich benannt sind. Auf dem Gemeindegebiet liegen die Gemarkungen Abtsgreuth, Münchsteinach und Neuebersberg, wobei die Gemarkung Münchsteinach mit 10,811 km² die größte Fläche einnimmt. Der Ort wurde erstmals 1832 erwähnt, als Überreste eines Hügelgräberfeldes aus der Hallstattzeit entdeckt wurden. Im 11. Jahrhundert gründeten die Herren von Steinach das Benediktinerkloster Steinach, das später säkularisiert und zu einem markgräflichen Klosteramt wurde. Im 16. Jahrhundert wurde die Gemeinde evangelisch, und nach dem Dreißigjährigen Krieg zog eine protestantische Glaubensvertriebene aus Österreich ein, die den Wiederaufbau förderte. Die Gemeinde war bis 1792 vom Bistum Würzburg verpfändet. Münchsteinach ist bekannt für das romanische Münster und das ehemalige Benediktinerkloster auf dem Kirchberg. Die Abteikirche St. Nikolaus, eine romanische Pfeilerbasilika, steht heute als evangelische Kirche. Das südliche Konventsgebäude dient heute als Rathaus und Kindergarten. Zudem gibt es das Keltenareal, ein keltischer Baumkreis und ein nachgebautes Hügelgrab. Die Gemeinde zählt zwei Kirchweihburschenschaften und einen Posaunenchor, der seit 1921 besteht.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Seehöhe
307 m
Sources:Münchsteinach (CC0-1.0)

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