Süditalien

Costa Smeralda

Die Costa Smeralda ist ein Küstenabschnitt der Gallura im Nordosten Sardiniens, der im Gemeindegebiet von Arzachena liegt. Er reicht vom Capo Ferro etwas nördlich von Porto Cervo bis zum Golf von Cugnana an der Grenze zum Gebiet von Olbia. Der Name geht auf die smaragdähnliche Farbe des Wassers zurück. Die Küste ist stark zerklüftet, mit zahlreichen Buchten, kleinen Sandstränden und schroffen Felsen; vorgelagert sind Inseln des Archipels von La Maddalena wie Mortorio, Soffi und Le Camere. Bis in die frühen 1960er Jahre war das Gebiet, das damals Monti di Mola hieß, weitgehend unbewohnt. Am 14. März 1962 gründete Karim Aga Khan IV. gemeinsam mit Partnern das Consorzio Costa Smeralda, das die Erschließung in geordnete Bahnen lenkte. Die ersten Bauten, darunter das Dorf Porto Cervo und die großen Hotels, entwarfen Jacques Couëlle, Michele Busiri Vici und Luigi Vietti. Aus ihrer Arbeit entstand ein eigener Baustil mit organischen Formen, Kalkputz, Granit und Wacholderholz, der auf die örtlichen Hirtenhöfe, die Stazzi, zurückgreift. Zentrum ist bis heute Porto Cervo; daneben stehen Siedlungen wie Romazzino, Capriccioli, Cala di Volpe, Golfo Pevero und Liscia di Vacca. Wahrzeichen des Orts ist die 1968 eingeweihte Kirche Stella Maris von Busiri Vici, deren Standort den Blick über die gesamte Hafenbucht und zum Monte Moro freigibt und die eine dem Maler El Greco zugeschriebene Mater Dolorosa bewahrt. Jeden September richtet der Yacht Club Costa Smeralda die Segelregatta Rolex Swan Cup aus; 1976 und 1977 entstanden hier Teile des James-Bond-Films Der Spion, der mich liebte.

Opening hours and admission prices change with the season and are therefore not part of this text.

Nearby

🗺 Create a tour from these spots → ← All spots in Süditalien

QR-Code

QR 8dae942
8dae942