Viertel

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Viertel

Teile der Bremer Ortsteile Ostertor und Steintor

Das Viertel in Bremen umfasst Teile der Ortsteile Ostertor und Steintor. Die Grenze zwischen beiden Ortsteilen verläuft entlang des Straßenzugs Sielwall – Am Dobben. Der Name stammt vom im 19. Jahrhundert zugeschütteten Graben Dobben, der an einem Siel von der Weser abzweigte. Das Viertel wird von den Wallanlagen der Bremer Altstadt im Westen begrenzt und umfasst Straßen wie Ostertorsteinweg, Vor dem Steintor und Fehrfeld. Die Kreuzung Sielwallkreuzung ist die geografische und kulturelle Mitte des Viertels. Das Viertel ist bekannt für seine historische Bebauung aus dem 19. Jahrhundert, die vor allem in den Nebenstraßen erhalten bleibt. Es ist ein Zentrum für Gastronomie, Läden und Fachgeschäfte, mit der Helenenstraße als kleinem Rotlichtbezirk. Die Mozarttrasse, ein geplanter Verkehrsweg, wurde durch die Bewohner des Viertels erfolgreich verhindert. Die SPD-Ortsverein Altstadt organisierte den Widerstand, was zur Rettung des Viertels führte. Die Sanierung des Viertels im 1970er Jahrhundert stärkte die Attraktivität für Studenten und alternative Kreise. Im Viertel gibt es zahlreiche kulturelle Einrichtungen wie die Kunsthalle Bremen, das Wilhelm-Wagenfeld-Haus und das Theater am Goetheplatz. Die Sielwallkreuzung war in den 1980er Jahren ein Brennpunkt der Drogenszene. Das Viertel ist heute ein lebendiger Raum mit einer Vielzahl von Läden, Galerien und kulturellen Angeboten. Es beherbergt auch das Viertelfest und die Breminale, ein überregionales Kulturfestival. Denkmalgeschützte Gebäude wie das Ostertor und das Steintor prägen das Stadtbild.

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Art
Wohnviertel
Ort
Bremen

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