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Kloster St. Paul
abgegangenes Kloster in Bremen, Deutschland
Das St.-Paul-Kloster war ein Benediktinerkloster vor Bremen, das auf einer Erhebung der Bremer Düne lag. Es befand sich im westlichen Teil des Ostertorviertels, nahe der Straße Beim Paulskloster. Das Kloster existierte von 1050 bis 1523 und war ein wirtschaftliches Zentrum der Vorstadt. Die heute noch vorhandenen Straßen und Namen im Ostertorviertel erinnern an seinen Standort. Zudem gab es ein Wirtschaftshof in Elsfleth-Huntorf und ein Klostervorwerk mit verschiedenen Betrieben. Das Kloster war bis ins 16. Jahrhundert ein bedeutender Ort, bis es 1523 abgerissen wurde. Die Steine wurden zur Pflasterung der Straße genutzt. Nach der Reformation verlor es an Bedeutung, und die Gebäude wurden im Laufe der Zeit entfernt. Im 17. Jahrhundert wurde der St. Pauliberg für den Festungsbau eingeebnet. Auf dem ehemaligen Gelände entstand später die Rungesche Brauerei, die 1857 zur St. Pauli-Brauerei umbenannt wurde. Im Ostertorviertel gibt es heute noch Räume und Wege, die an das Kloster erinnern. Die Straßen Beim Paulskloster, Klosterpfad und Paulistraße sind Zeugnisse seiner Geschichte. Der Blick auf das ehemalige Gelände ermöglicht einen Einblick in die alte Vorstadt. Die Umgebung umfasst das Ostertorviertel mit seinen historischen Spuren und modernen Bauten.
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- Art
- Kloster, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Bremen
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