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Stadtbefestigung Bad St. Leonhard im Lavanttal
Stadtbefestigung in Kärnten
Die Stadtbefestigung von Bad St. Leonhard im Lavanttal liegt in der Stadtgemeinde mit demselben Namen im Bezirk Wolfsberg in Kärnten. Sie ist ein Denkmal unter Denkmalschutz und befindet sich auf einer Schotterterrasse am linken Flussufer der Lavant. Die Westecke der Befestigung bildet die Burgruine Gomarn, die auf einem Hügel steht, und östlich davon steht die Filialkirche hl. Kunigund. Die Stadtbefestigung ist annähernd quadratisch angelegt und liegt im Winkel, den die Lavant und ihr linker Zufluss Feistritzbach bilden. Die Stadt wurde 1311 als Stadt genannt und erhielt 1325 das Stadtrecht. Die Blütezeit der Stadt lag im Mittelalter, als der Bergbau blühte, wobei Eisenerz bis 1876 abgebaut wurde. Die Stadtbefestigung wird von einem langgestreckten Hauptplatz durchzogen und besteht aus Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert, die an der Nordostseite und im Westen bis zu einer Höhe von 6 m erhalten sind. An der Südecke steht ein Rundturm, und an der Innenseite der Mauer im nördlichen Bereich befindet sich ein turmartiger spätgotischer Bau mit Rundbogenportal und Fenstern. Die Stadtbefestigung umschließt die Altstadt und bietet Ausblicke auf die Lavant und den Feistritzbach. Die Burgruine Gomarn und die Filialkirche hl. Kunigund sind Teil der Befestigung. Die Stadtmauern sind in mehreren Bereichen erhalten und zeigen architektonische Merkmale aus dem 14. Jahrhundert. Die Lage der Befestigung im Winkel der beiden Flüsse prägt den Charakter der Stadt und ihrer Umgebung.
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- Art
- Stadtbefestigung
- Ort
- Bad St. Leonhard im Lavanttal
- Erbaut
- 1400
Nearby
- Burgruine Gomarn30 m
- Kunigundekirche in St. Leonhard im Lavanttal84 m
- Schloss Ehrenfels253 m
- Ehem. Spitalskirche/Zur lieben Frau Maria545 m
- Kreuzwegkapelle, Ölbergkapelle570 m
- Pfarrkirche St. Leonhard im Lavanttal969 m
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