Archbishopric of Bremen

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Archbishopric of Bremen

historisches römisch-katholisches Bistum in Deutschland; Doppelbistum mit Sitz in Bremen und Hamburg

Das Erzbistum Bremen war ein Bistum der römisch-katholischen Kirche in Deutschland, das von 788 bis zum Westfälischen Frieden bestand. Es war zunächst ein Suffraganbistum des Erzbistums Köln und wurde im 9. Jahrhundert selbst Metropolitansitz. Nach dem Dreißigjährigen Krieg entstand aus dem weltlichen Besitz des Erzbistums das Herzogtum Bremen, das Teile des Elbe-Weser-Dreiecks umfasste. Die Erzdiözese umfasste ursprünglich Gebiete zwischen Weser und Ems, wobei die Erzbischöfe zeitweise auch die Bistümer des Nordens kontrollierten. Das Erzbistum Bremen war bis ins 16. Jahrhundert ein bedeutender religiöser und politischer Akteur. Es gründete Bistümer östlich der Ostsee und hatte ein umfangreiches Territorialgebiet, das von Ostfriesland bis Mecklenburg reichte. Die Reformation führte zu einer theologischen Aufspaltung, wobei das Domkapitel 1566 lutherische Erzbischöfe wählte, was das Erzstift faktisch evangelisch machte. Die Stadt Bremen blieb katholisch, während Teile des Landesgebietes dem Calvinismus zugeneigt waren. Im Zuge der Säkularisierung im Westfälischen Frieden 1648 wurde das Erzstift Bremen zu einem Herzogtum erklärt und der Krone Schwedens unterstellt. Das Erzbistum existierte bis 1648, als es faktisch aufgelöst wurde. Die katholische Seelsorge in der Region wurde ab 1667 durch das Apostolische Vikariat des Nordens übernommen. Die Stadt Bremen blieb reichsunmittelbar und hatte ab 1646 eigenständigen Status.

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Art
ehemalige katholische Diözese
Ort
Bremen
Erbaut
788

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