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Schifflache
Nebenfluss des Mains
Die Schifflache ist ein rechter Zufluss des Mains, der bei Hanau-Großauheim und Großkrotzenburg im Main-Kinzig-Kreis in Hessen verläuft. Sie entsteht im Naturschutzgebiet Schifflache und fließt durch einen Bruchwald. Der größte Teil des Gewässers verläuft durch einen Naturschutzgebiet, das 1990 wieder eingerichtet wurde. Die Schifflache mündet unterirdisch in den Main, nachdem sie durch ein Rohr geleitet wird. Die Schifflache ist Teil eines Systems aus Altarmen, das der Main durch Mäandrieren und Laufwechsel in der Untermainebene geschaffen hat. Sie war früher als „Großkrotzenburger Moor“ bekannt und wurde 1953 als Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 15 ha ausgewiesen. Das heutige Schutzgebiet umfasst 61 ha. Durch Wiedervernässungsmaßnahmen wurde der Grundwasserspiegel wieder angehoben, was das Artensterben stoppte. In der Schifflache leben Kammmolche, Knoblauchkröten, Laub- und Springfrösche, Weißstörche, Breitblättrige Stendelwurze und Feuersalamander. Das Gebiet umfasst Erlenbruchwälder, Seggenrieden und feuchte Wiesen. Die Schifflache verläuft zwischen Großkrotzenburg und Großauheim, unterquert die Main-Spessart-Bahn und fließt zwischen dem Kraftwerk Staudinger und der L 3309. Sie mündet in der Nähe des Vereinshauses des Ruderclubs Möve 1919 e. V. in den Main.
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- Art
- Fluss
- Ort
- Main-Kinzig-Kreis
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