Kytlice

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Ústecký krajBezirk Ústecký kraj

Kytlice

Gemeinde in Tschechien

Kytlice ist eine Gemeinde im Okres Děčín, sieben Kilometer nördlich von Nový Bor. Sie liegt in 462 Metern ü. M. am Oberlauf der Kamenice im Lausitzer Gebirge. Der Ort ist von Wäldern und Bergen umgeben und zählt vor allem zum Tourismus. Bekannte Berge umgeben den Ort, darunter der Stříbrný vrch, der Javor und der Malý buk. An der Bahnstrecke Děčín–Varnsdorf gibt es zwei Haltestellen. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. 1758 entstand Kittlitz auf dem Gelände der aufgegebenen Glashütte Falkenau. 1848 wurde Kittlitz zur selbständigen Gemeinde, 1850 mit Falkenau vereinigt. Durch den Tourismus wurde das Dorf zu einer beliebten Sommerfrische. Im Winter betreibt man am Stříbrný vrch einen Skilift. In Dolní Falknov gibt es ein Teich, der seit 1907 als Bad genutzt wird. Falkenau ist der älteste Ortsteil und hatte eine lange Geschichte der Glashütten. Hillův Mlýn entwickelte sich zu einem Zentrum der Glasschleiferei und hatte eine eigene Bahnstation. Kytlice bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, darunter die Kirche des Hl. Antonius von Padua, ein barocker Bau aus dem 18. Jahrhundert. Der Friedhof beinhaltet Grabsteine der Glasindustriellen und Textilindustriellen. In der Gemeinde lebten bedeutende Persönlichkeiten wie Anton Bernhard Gürtler, der eine Kirche finanzierte, und Franz Xaver Zippe, ein Mineraloge. Die Gemeinde hat auch ein Waldtheater, das 1990 wiedereröffnet wurde.

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Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Děčín
Seehöhe
462 m

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