Kolbingen

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Kolbingen

Gemeinde in Deutschland

Kolbingen ist eine Gemeinde im Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg. Sie liegt auf dem Heuberg, einer Hochfläche der Schwäbischen Alb, im Naturpark Obere Donau. Die Gemeinde grenzt an Renquishausen, Bärenthal, Fridingen an der Donau, Mühlheim an der Donau, Mahlstetten und Böttingen. Im Gemeindegebiet befinden sich das Dorf Kolbingen, das Gehöft Ziegelhütte sowie Wüstungen und abgegangene Burgen. Naturschutzgebiete wie das Hintelestal und Landschaftsschutzgebiete wie das Donautal mit Bära- und Lippachtal sind in der Region vertreten. Kolbingen hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1253 wurde das Dorf erstmals erwähnt, und es gehörte in der Fränkischen Zeit zum Scherra-Gau. Im 18. Jahrhundert wurde die Gemeinde Teil des Kurfürstentums Württemberg. Die Einwohnerzahl stieg bis 2011 auf etwa 1.200. Die Gemeinde ist dem Tourismusverband „Donaubergland“ angegliedert und hat eine katholische sowie eine evangelische Gemeinde. In Kolbingen gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten wie die barocke St.-Xystus-Kirche und den Gansnestturm. Die Kolbinger Höhle, eine begehbare Karsthöhle, ist mit Führungen zugänglich. Naturdenkmäler wie die Käppelelinde und die Linde im „Bösen Ried“ sind geschützt. Die Gemeinde verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr, eine Mehrzweckhalle, ein Dorfgemeinschaftshaus und eine Wachtfelsschule. Die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins betreut die Höhle und die Fledermäuse darin.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Tuttlingen
Seehöhe
854 m

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