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Fürstengrab vom Ailenberg

archäologische Stätte in Deutschland

Das Fürstengrab vom Ailenberg ist ein alamannisches Männergrab aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts. Es liegt auf dem Ailenberg, einem Berg zwischen Obertürkheim und Rüdern, der in das Neckartal ragt. Der Fund wurde 1857 durch den Weingärtner Karl Kopp entdeckt. Die Grabstätte befand sich ursprünglich etwa 50 Schritte nordöstlich vom Mélacturm, wobei die genaue Entfernung heute umstritten ist. Das Grab enthält eine Vielzahl von Waffen und Schmuckgegenständen, darunter eine Spatha, ein Langsax mit Pfeilspitzen, eine goldene Gürtelschnalle mit Granateinlagen und eine Goldblechtülle. Der Verstorbene wird als Mitglied der alamannischen Führungsschicht eingestuft. Die Fundstücke zeigen sowohl byzantinische als auch mögliche hunnische Einflüsse. Einige Gegenstände gingen verloren, während andere den Zweiten Weltkrieg überstanden. Im Grab sind Räume und Wege durch die Schuttschicht und die Humusschicht geprägt, die für den Weinanbau aufgeschüttet wurden. Die Ausblicke reichen über das Neckartal bis zum Berg. Die Umgebung umfasst Weinbauflächen und die nahen Dörfer Obertürkheim und Rüdern. Die Grabstätte ist Teil eines größeren archäologischen Fundkomplexes, der auch andere Gräber aus der Völkerwanderungszeit umfasst.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Stuttgart

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