Raitenhaslach Cistercian Abbey

📷 Image: Wikimedia Commons

Bezirk Landkreis AltöttingLandkreis Altötting

Raitenhaslach Cistercian Abbey

ehemalige Abtei der Zisterzienser

Das Kloster Raitenhaslach liegt im Ort Burghausen in Oberbayern und war ein Zisterzienserkloster, das 1143 gegründet wurde. Es befand sich ursprünglich in Schützing, wurde aber 1146 nach Raitenhaslach verlegt. Die Anlage umfasst heute weniger als die Hälfte der ursprünglichen Gebäude, da viele Teile im Jahr 1803 bei der Säkularisation abgerissen wurden. Die Klosterkirche St. Georg ist heute die Pfarrkirche des Ortes. Das Kloster war bis zur Auflösung 1803 ein bedeutendes religiöses und wirtschaftliches Zentrum. Es besaß Dörfer, ein Weingut und Teile des heutigen Oberösterreichs. Die Klosterkirche wurde im 18. Jahrhundert barock umgebaut und diente ab dem 16. Jahrhundert auch als Begräbnisstätte der herzoglichen Familie. Im Zweiten Weltkrieg war das Kloster ein Lager für NS-Raubkunst, die nach Kriegsende restituiert wurde. Heute sind die ehemaligen Klostergebäude in öffentlichem Besitz und werden als touristische Sehenswürdigkeit genutzt. Die Klosterkirche, das „Papstzimmer“ und der „Steinerne Saal“ sind von Interesse. Die Technische Universität München nutzt seit 2016 ein Teil der Anlage als Akademiezentrum. Die Gebäude sind für Besichtigungen zugänglich, allerdings ohne feste Öffnungszeiten.

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Art
Kloster, Abtei, religiöse Gemeinschaft
Ort
Burghausen
Adresse
Raitenhaslach
Erbaut
1143
Baustil
Barockarchitektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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