📷 Image: Wikimedia Commons
St. Mary's Church, Fuhlsbüttel
Kirchengebäude in Hamburg-Fulsbüttel
Die evangelisch-lutherische Kirche St. Marien in Hamburg-Ohlsdorf wurde von Bernhard Hopp und Rudolf Jäger zwischen 1958 und 1960 errichtet und gilt als ihr „eindrucksvollster Beitrag zur Nachkriegs-Moderne“. Sie steht auf einem Eckgrundstück am Maienweg und Am Hasenberge, direkt am westlichen Ufer der Alster. Das Gebäude ist inmitten der öffentlichen Grünanlage entlang der Alster platziert und wird von der Landschaft nicht getrennt. Der Turm, 47 Meter hoch, ist das auffälligste Element der Kirche. Die Kirche fasst 600 Personen und hat einen parabelförmigen Grundriss, der sich auf den Altarraum konzentriert. Der Innenraum ist mit schlanken Rundstützen und verdeckten Fenstern sowie einem Lichtband unter der Decke ausgestattet. Zwölf Glasfenster in der Chorwand wurden von Charles Crodel geschaffen. Die Ausstattung umfasst Werke von Jürgen Weber, darunter ein bronzenes Altarkruzifix, und Kanzelreliefs, die die Zerstörung von Sodom und Gomorrha mit dem Hamburger Feuersturm von 1943 vergleichen. Der Innenraum ist mit Tageslicht versorgt und hat einen offenen, symmetrischen Aufbau. Der Turm trägt vier Bronzeglocken der Gießerei Rincker. Die Orgel, von Alfred Führer 1962 gebaut, wurde 2011–2012 restauriert. Der Innenraum ermöglicht einen weiten Blick auf die Alster und die umliegende Grünanlage. Die Kirche ist ein Teil der städtischen Landschaft und bietet einen einzigartigen Blick auf das Ufer der Alster.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Hamburg-Nord
- Architekt
- Bernhard Hopp
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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