Burgstall Oberdeusch

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Burgstall Oberdeusch

archäologische Stätte in Deutschland

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Der Burgstall Oberdeusch liegt im Ortsteil Oberdeusch von Füssen im Landkreis Ostallgäu. Er war ein Sitz eines Ministerialgeschlechtes und wurde im 12. Jahrhundert als Burg errichtet. Die Familie der „Hessen von dem Tusche“ lebte hier, wobei nur Chunrad der Hess uzz dem Tu(e)sch urkundlich erwähnt wird. Die Burg wurde 1401 an das Kloster St. Mang in Füssen verkauft und später als Bauerngut weitergeführt. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert bewohnt, wobei sie nach und nach zerfiel. Die Deuscher nutzten das Gemäuer als Steinbruch, sodass nur noch die Reste der Wallanlage übrig blieben. Ein 18 Meter tiefer Brunnen mit behauenen Steinen, der vermutlich zur Wasserversorgung diente, liegt zwischen dem Gedenkstein und dem Bauernhof „beim Melchior“. Besucher erreichen den Burgstall von Osten, wo ein etwa 10 Meter hoher Hang liegt. Die Ausmaße der Burg sind aufgrund der Beseitigung aller Mauerreste schwer zu bestimmen. Sie soll rund 25 Meter breit gewesen sein und den Burgbrunnen umfasst haben. Auf der Westseite wird ein Halsgraben vermutet, der 1933 bereits vollständig eingefüllt war.

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Art
Burg, Archäologische Stätte, Bodendenkmal, Burgstall
Ort
Füssen
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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Zdroje:Burgstall Oberdeusch (CC0-1.0)

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