Burg der Kankena
abgegangene Burg des ostfriesischen Häuptlingsgeschlechts der Kankena in Wittmund
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Die Burg der Kankena war eine von den Kankena gehörende Burg, die unmittelbar östlich der Kirche in Wittmund stand. Sie war Teil des ostfriesischen Häuptlingsgeschlechts der Kankena und wurde erstmals 1377 in historischen Quellen erwähnt. Die Burg war im 14. und 15. Jahrhundert mehrfach im Besitz der Kankena und wurde mehrfach erobert und wieder verlassen. Sie stand im Zentrum einer Verteidigungsanlage, die mit der Kirche verbunden war. Die Burg war ein bedeutender Standort für die Kankena und wurde mehrfach im Kampf um Macht und Einfluss genutzt. Sie wurde 1457 von Sibo Attena erobert und zerstört. Die Burg lag im Bereich der heutigen Straßen Burgstraße, Drostenstraße, Kirchstraße und Norderstraße, die eine Fläche von etwa 130 Metern Seitenlänge umschlossen. Der Burggraben und ein Wall wurden in den 1950er Jahren entdeckt, wobei Keramik aus dem 14. und 15. Jahrhundert sowie Reste einer zerstörten Zugbrücke gefunden wurden. Die Burg der Kankena war ein zentraler Ort für die Kankena und stand im Zentrum der Stadt Wittmund. Das Gelände umfasste ein Areal von etwa 130 Metern Seitenlänge, das heute durch verschiedene Straßen abgegrenzt ist. Während Bauarbeiten wurden Graben und Wall der Burg sowie Keramik aus dem 14. und 15. Jahrhundert entdeckt. Die Burg war Teil einer Verteidigungsanlage, die mit der Kirche verbunden war und für die Kankena von strategischer Bedeutung war.
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- Art
- Burg
- Ort
- Wittmund
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