Johanniterkommende Burmönken
ehemalige Komturei in Ostfriesland, Deutschland
Die Kommende Burmönken war ein Ordenshaus der Johanniter im 13. Jahrhundert, gelegen zwischen Leerhafe und Asel in Wittmund. Der Name der Ortschaft leitet sich vom lateinischen „Bure“ ab, was auf eine vorherige Siedlung hinweist. Das Kloster war die einzige Niederlassung der Johanniter im ostfriesischen Jurisdiktionsbereich des Erzbistums Bremen und lag in einer einsamen Lage, was auf eine Schenkung als Grund für die Gründung schließen lässt. Die Kommende war wirtschaftlich und politisch bedeutend. Sie zählte zu den wichtigsten ostfriesischen Besitzungen der Johanniter und hatte ein jährliches Einkommen von 350 Gulden. Sie war auch Tagungsort für Landfriedensverhandlungen, etwa 1496 zwischen Graf Edzard I. und Edo Wiemken. Die Kommende wurde 1514 durch die Schwarze Garde zerstört und 1540 säkularisiert, was ihre wirtschaftliche Basis entzog. Im Ort Burmönken finden sich Reste des Klosters in den Mauern oder vor Bauernhöfen. Die Ordenskirche wurde 1558 abgerissen, und die Kirchenwarf im 19. Jahrhundert abgetragen. Archäologische Untersuchungen zeigten Hinweise auf mittelalterliche Bebauung, doch keine Steinbauten. Die Kommende hat somit eine historische Bedeutung, die sich in den Besitzungen, Rechten und politischen Funktionen widerspiegelt.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kommende
- Ort
- Wittmund
- Erbaut
- 1269
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