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église Saint-Michel de Luxembourg
Pfarrkirche in Luxemburg
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Die St.-Michaelskirche in Luxemburg-Stadt ist das älteste erhaltene Gotteshaus der Stadt und steht im historischen Zentrum. Ursprünglich als Burgkapelle der Luxemburger Grafen im Jahr 987 errichtet, entstand der heutige Bau 1519 nach einem Brand des Vorgängerbaus. Die Dominikaner übernahmen 1633 die Kirche und erweiterten sie, doch Brände und Zerstörungen durch französische Truppen prägten ihre wechselvolle Geschichte. Die Kirche vereint heute romanische, gotische und barocke Stilelemente, darunter ein spätgotisches Gewölbe und ein barockes Portal vom Bildhauer Nikolaus Koenen. Nach der Französischen Revolution wurde sie 1803 wieder der Gemeinde übergeben und 1834 um ein Seitenschiff erweitert. Die farbigen Bleiglasfenster von 1962 zeigen Heilige und Bruderschaften, die mit der Kirche verbunden waren, wie den Schutzheiligen der Weber oder die Bruderschaft des Rosenkranzes. Im Inneren beeindruckt die Orgel, die ursprünglich aus der Franziskanerkirche stammte und 1969 erneuert wurde. Sie besitzt 26 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Kirche wurde 2024 zur „Kirche der Statthalterei für Luxemburg des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ ernannt.
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- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Luxemburg
- Baustil
- Romanische Architektur
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