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Protiturecká pevnost
Festung in Komorn, Slowakei
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Die Festung Komorn ist eine historische Befestigung am Zusammenfluss der Donau und der Waag in Komárno. Sie liegt am linken Donauufer und war ein strategisches Zentrum in der Zeit des Österreichisch-Ungarischen Kaiserreichs. Die Festung wurde im 16. Jahrhundert errichtet, um den Vormarsch der Osmanen zu stoppen. Sie umfasste zwei Hauptteile: die Alte und die Neue Festung, die durch Basteien und Wassergräben geschützt waren. Die Festung war in der Geschichte mehrfach belagert, aber nie eingenommen. 1594 hielt sie einen 100 000 Mann starken osmanischen Angriff ab. 1683 wurde sie von Emmerich Thököly belagert, doch die Belagerung scheiterte. In der Revolution von 1848/49 spielte die Festung eine zentrale Rolle, bis sie 1849 an die Österreicher fiel. Später wurde sie in der Donaumonarchie weiter ausgebaut und bis 1918 militärisch genutzt. Die Festung umfasst die Alte und die Neue Festung mit Basteien, Kasematten und Wassergräben. Die Neue Festung ist durch das Leopoldtor zugänglich, und die westliche Bastei trägt die Inschrift „Nec arte, nec marte“. Die Ruine bietet Ausblicke auf die Donau und die Waag. Umgebung und Landschaft sind von historischer und militärischer Bedeutung geprägt.
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- Art
- Festung
- Ort
- Komárno
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