📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Pflindsberg
Burg in Österreich
Die Burg Pflindsberg ist eine spätmittelalterliche Höhenburgruine in Altaussee, Steiermark, Österreich. Sie steht auf einer 945 m hohen, bewaldeten Hügelkuppe westlich der Gemeinde und war der einzige bedeutende Wehrbau des Ausseerlands. Der Name leitet sich vom mittelhochdeutschen „vlins“ ab, was für Fels oder Kies steht, und bezieht sich auf den felsigen Bauplatz. Die Burg wurde um 1250 im Auftrag des Erzbischofs Philipp von Spanheim erbaut, um den Machtanspruch über das Ausseerland zu sichern. Sie war eine wichtige Grenzfeste der Steiermark und diente als Verwaltungs- und Gerichtsstandort. Bis 1574/75 wurde sie instandgehalten, wobei der Bergfried als Gefängnis genutzt wurde. 1755 verließ der letzte Bewohner die Burg, und sie verfiel bis 1780. Heute sind Mauerreste des Bergfrieds, des nördlichen Palas und der Wehrmauer erhalten. Auf der Ostseite gibt es eine in den Fels geschlagene Treppe, die zum „Pflindsberger Krautgarten“ führt. Die Ruine wird seit 1972 durch den Burgenverein Pflindsberg und seit 2005 unter Denkmalschutz gestellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Altaussee
- Adresse
- Lichtersberg
- Erbaut
- 1250
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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