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Teufelsschloss (Eibenstock)

Burg in Sachsen, Deutschland

Das Teufelsschloss ist eine mittelalterliche Höhenburg über dem Westufer der Großen Bockau, etwa 750 Meter südlich von Blauenthal im Erzgebirge. Die Anlage existierte von Ende des 12. Jahrhunderts bis um 1400. Sie ist als Ringwall von Blauenthal bezeichnet, was laut Forschung nicht korrekt ist. Die ovale Burganlage hatte eine Länge von etwa 55 Metern und eine Breite von 30 Metern. Das Kernwerk lag auf einem erhöhten Felsplateau und zählt zu den Spornburgen. Die Wehranlage wurde 1924 von Kommerzienrat Toelle wiederentdeckt, wodurch erste Grabungen im Jahr 1925 begannen. Dabei wurden Tonscherben gefunden, die auf eine frühgeschichtliche Siedlungsstelle hinweisen. 1985 ergaben weitere Funde nach einem Windbruch, darunter eine eiserne Axt und Tonfiguren. Die Anlage wurde 1935 und 1959 als Bodendenkmal geschützt. Auf dem Gelände steht eine Tafel mit Informationen zur Historie des Ortes. Die Anlage bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und ermöglicht einen Einblick in die mittelalterliche Geschichte. Auf dem Felsplateau und den umliegenden Flächen sind die Reste der Burganlage zu erkennen. Die Grabensohle unterhalb des Plateaus ist bis zu 8 Meter tiefer als das Kernwerk. An der Südseite ist der Graben bis zu 4 Meter breit und 2,5 Meter tief in den Fels eingegraben. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von der Landschaft des Erzgebirges.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Eibenstock

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