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Gallendorf
Gemeinde in Rumänien
Gănești liegt im Kokeltal, südlich des Kreises Mureș in Siebenbürgen. Der Ort befindet sich am Oberlauf der Târnava Mică, der Kreisstraße DJ 142 und der Bahnstrecke Blaj–Târnăveni–Praid. Er ist fünf Kilometer östlich von Târnăveni und 33 Kilometer südwestlich von Târgu Mureș entfernt. Die Gemeinde umfasst mehrere Dörfer und liegt in einer bergigen Landschaft mit Flüssen und Wäldern. Der Ort wurde erstmals 1302 oder 1314 urkundlich erwähnt und war im Mittelalter Sitz mehrerer ungarischer Adelshöfe. 1638 wurde in Gallendorf das erste Presbyterium in Siebenbürgen gegründet. Die Gemeinde gehörte im Königreich Ungarn dem Stuhlbezirk Dicsőszentmárton an und wurde 1950 zum Kreis Mureș eingegliedert. Im Laufe der Geschichte lebten hier verschiedene Bevölkerungsgruppen, darunter Rumänen, Rumäniendeutsche, Magyaren und Roma. Gănești ist bekannt für seine römisch-katholische Kirche aus dem 19. Jahrhundert sowie die Holzkirche Sf. Arhanghel mit Glockenturm und Apsis aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Im Dorf Seuca steht das Herrenhaus des Landguts Rhédei-Rothenthal, das unter Denkmalschutz steht. Die Gemeinde besitzt mehrere Kirchen und Sakralbauten verschiedener Konfessionen, darunter orthodoxe, reformierte und unitarische Gottesdienststätten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- Str. Principală nr. 548, Gănești, Jud. Mureş
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